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Umfassende Renovierung der Hauptverwaltung von Philips Niederlande

Eindhoven und Philips sind unlöslich miteinander verbunden. Gebäude des Elektronikherstellers dominieren an vielen Stellen die Architektur der Stadt. Aus gutem Grund wird die fünftgrößte Stadt der Niederlande auch die „Lichtstadt“ genannt, ein Name, der sich auf die Glühlampen bezieht, durch die Philips großgeworden ist. Eines der markantesten Gebäude der Stadt ist das dreizehngeschossige Gebäude VB. Momentan wird die Heimat von Philips Niederlande gründlich renoviert. Die Search Engineering and Consultancy ist als Projektbetreuer für die Asbestsanierung und Renovierung an diesem Großprojekt beteiligt. Frits Melgert ist im Namen der Philips Environmental Services (PES) für die umwelttechnischen Aspekte der Renovierung zuständig. 

Philipskarriere


Frits Melgert ist ein Vollblut-Philipsmann. Vor fast vierzig Jahren begann er seine Laufbahn als Chemiker bei dem Unternehmenszweig, der Farbfernseher auf den Markt brachte. Ende der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts erschien nach der postakademischen Ausbildung Sicherheit & Umwelt in Antwerpen „Safety & Environment“ auf seiner Visitenkarte. Seit einigen Jahren ist er bei Philips Environmental Services für die Integration dieser beiden Themen zuständig. Von dieser Zuständigkeit her ist er für Search also der Ansprechpartner für die Sanierung und Renovierung des Gebäudes VB am Boschdijk in Eindhoven. Er weist zunächst auf den einzigartigen Charakter des Gebäudes VB hin: "Es ist eines der ersten Gebäude in den Niederlanden, bei dem die Fassade an einer Stahlkonstruktion aufgehängt ist. Ich glaube kaum, dass es in den Niederlanden zehn vergleichbare Gebäude gibt. Bei der Frage "Abbrechen oder Renovieren" fiel die Entscheidung daher auch nicht schwer. Dieses Gebäude musste Eindhoven unbedingt erhalten bleiben. Denn es gehört zum Kulturerbe von Philips und der Stadt."

Asbestinventarisierung


Vor einigen Jahren plante Philips die Neuentwicklung mehrerer Unternehmensgebäude in Eindhoven. Auch das Gebäude VB stand auf der Liste von Gebäuden, für die eine neue Bestimmung vorgesehen war. Die Search Engineering and Consultancy erhielt den Auftrag, vor Ort eine Asbestinventarisierung durchzuführen. Frits Melgert: "Bei Gebäuden dieses Alters weiß man, dass Asbest verwendet wurde. Die Untersuchungsergebnisse ergaben kein beunruhigendes Bild. Es bestand keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit von Benutzern und Besuchern des Gebäudes. Es war keine destruktive Untersuchung nötig. Allerdings haben wir mit Search vereinbart, dass sie anhand einer jährlichen Überprüfung den Inventarisierungsbericht aktualisieren sollten. Die Asbestsanierung konnte also unbedenklich bis zum Beginn der Renovierung hinausgeschoben werden. Da wir eine Politik der offenen Kommunikation betreiben, informierte Search eine Vertretung der Gebäudebenutzer über die Untersuchungsergebnisse. Wir hatten bereits bei anderen Projekten gemerkt, dass sie als unabhängige Partei dafür sorgen, dass die Kommunikation sachlich bleibt, und dadurch Unruhe beseitigen."

Detaillierter strategischer Plan


Die offizielle Renovierung von Gebäude VB begann im August 2003. Im Vorgriff darauf nahmen Prüfer der Search Engineering and Consultancy eine ausführliche Untersuchung des Gebäudes vor. Außer einer Risiko-Inventarisierung gehörte zu dieser Phase auch eine destruktive Untersuchung der bereits geräumten Abteilungen. Anhand dieser Untersuchungsergebnisse können Bauunternehmer einen ziemlich realistischen Kostenvoranschlag vorlegen. Frits Melgert fährt fort: "Die Prüfer inventarisierten genau, wie die Asbestsanierung verlaufen sollte. Dieser strategische Plan war eine sehr detaillierte Beschreibung der durchzuführenden Arbeiten. Es standen sogar Richtlinien für den Bau der entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen und der Gerüste darin."

Präzisionsabbruch


Außer der Asbestinventarisierung beriet die Search Engineering and Consultancy auch beim Ausschreibungsverfahren. Darüber hinaus behält ein Projektleiter vor Ort alles im Auge. Er überwacht nicht nur tagtäglich die Planung, er ist auch der Ansprechpartner für die Bauunternehmer. So kontrolliert er zum Beispiel, ob die Präzisionsabbrucharbeiten und die Asbestsanierung den geltenden Gesetzen und Rechtsvorschriften entsprechend durchgeführt werden. Frits Melgert: "Die Renovierung ist kein Kinderspiel. Das gesamte Gebäude wurde entkleidet. Das bedeutet, dass alle Elemente ohne konstruktive Funktion entfernt wurden. Als diese Präzisionsabbrucharbeiten abgeschlossen waren, war nur noch ein Betonkörper übrig."

Wechselwirkung


Auch fünf Monate nach Projektbeginn verlief die Renovierung von Gebäude VB noch immer wie geplant. Hervorragende Arbeit, besonders in Anbetracht der zusätzlichen Arbeiten, die sich im Laufe des Projekts als notwendig erwiesen. Frits Melgert: „Beim Trennen der Verbindungsbrücke zwischen dem Hauptgebäude und VB-West wurde festgestellt, dass Asbest verarbeitet worden war. Und zwar in einer heruntergezogenen Decke und einem doppelten Boden. Das hatte niemand vorhersehen können. Bei der Feststellung, dass und in welchem Ausmaß für die Verbindungsbrücke zusätzliche Arbeiten erforderlich waren, spielten die Prüfer von Search eine wichtige Rolle. Sie konnten sofort und adäquat eingreifen und innerhalb weniger Stunden den Umfang und eventuelle Problempunkte einschätzen. Dies erwies sich als sehr wichtig, denn der Bauunternehmer muss bei seinen Arbeiten und seinem Preis von ihren Befindungen ausgehen können. Frits Melgert ist begeistert von der guten Wechselwirkung zwischen Philips, Search und den Bauunternehmern: "Wenn sich ein Projekt verzögert, und Berater und Bauunternehmer denken nicht lösungsorientiert mit, dann stockt der Verlauf. Wir konnten sogar einen kleinen Vorsprung auf die Planung verzeichnen. Bei den übergebenen Stockwerken haben wir inzwischen mit der Neueinrichtung angefangen."